Einigung bei Kitas: "Wir haben Wort gehalten"

 

„Wir haben Wort gehalten“. Mit diesen Worten kommentierte die SPD-Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende Johanne Modder (Bunde) die Einigung zwischen dem Land und den kommunalen Spitzenverbänden. „Wir erfüllen nicht nur das Wahlversprechen, die Beiträge für Kitas ab dem 01. August 2018 abzuschaffen, sondern investieren auch kräftig in die Qualität“, so Modder.

Insgesamt sei ein dreistelliger Millionenbetrag aus den Bundesmitteln für die Verbesserung der Qualität in den Kindertagesstätten vorgesehen.„Wir kommen damit unserem Ziel näher,  alle Gebühren für Bildung von der Geburt bis zum Eintreten in das Berufsleben abzuschaffen“, sagte Modder.  Sie hoffe jetzt, dass sich noch mehr Eltern dafür entscheiden, ihre Kinder in eine Krippe oder einen Kindergarten zu bringen. Es sei erwiesen, dass Kinder, die Kitas besuchen, einen besseren Start ins Schulleben haben. Die SPD-geführte Landesregierung möchte erreichen, dass eine erfolgreiche Schullaufbahn nicht mehr vom Einkommen und dem Bildungsstand der Eltern abhängt. „Die Beitragsfreiheit ist ein weiterer Schritt dazu“, so Modder.Jetzt komme es darauf, die Entscheidung umzusetzen. Modder ist sich bewusst, dass dabei noch viele Hürden überwunden werden müssen. Unter anderem müsse es darum gehen, mehr Erzieherinnen und Erzieher auszubilden, um den personellen Engpass zur beseitigen. "Wir machen einen Schritt nach dem anderen - der erste Schritt ist jedenfalls getan“, so Modder.Die Einigung basiert darauf, den Finanzhilfesatz für Personalausgaben für Kindergartenkinder von bislang 20 Prozent auf 55 Prozent zum kommenden Kindergartenjahr 2018/19 zu erhöhen. Für die folgenden drei Kindergartenjahre wird der allgemeine Finanzhilfesatz jährlich um 1 Prozent gesteigert, bis er schließlich 58 Prozent erreicht.„Wir gehen damit an die Grenze des finanziell Machbaren“, sagte Modder. Sie wies auch darauf, dass die Einigung ohne die im Koalitionsvertrag von SPD, CDU und CSU ausgehandelten Zuschüsse des Bundes für die Beitragsfreiheit an Kindergärten nicht möglich gewesen wäre.

 

 


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